Anfrage zu Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderung auf dem ersten Arbeitsmarkt

Petra Tuttas, stellv. Fraktionssprecherin

Anfrage für den Gesundheits – und Sozialausschuss

Die Bezirksverwaltung führt bei den Verbänden und den von ihr bezuschussten Einrichtungen (DPWV, Caritas, Arbeiterwohlfahrt,…) eine Abfrage über die Arbeitsplätze durch, die auf dem 1. Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung angeboten werden.

Dabei werden folgende Fragen gestellt:

  1. Wie viele Menschen mit Behinderung sind bei den Verbänden und ihren Einrichtungen jeweils auf regulären Arbeitsplätzen angestellt?
  2. In welcher Höhe leisten die jeweiligen Verbände Ausgleichsabgaben, weil sie die im SGB IX gesetzlich vorgeschriebene Zahl an Schwerbehinderten nicht erfüllen?
  3. Wie viele Arbeitsplätze, die ursprünglich solche des sog. 1. Arbeitsmarktes waren, wurden bei Neubesetzung in sog. „Außenarbeitsplätze“ oder Werkstattplätze umgewandelt?

Ebenfalls wird gebeten, die obenstehenden Fragen für die Arbeitsplätze in der Bezirksverwaltung selbst zu beantworten.

Begründung:

Die Wohlfahrtsverbände sind die größten Anbieter auf dem Markt für Menschen mit Behinderung, z.B. bei den Werkstätten, bei betreutem Wohnen, Offene Behindertenarbeit u.v.m. Deshalb stellt sich die Frage, mit welcher Intensität sie die Forderung, dass Menschen mit Behinderung auf dem 1. Arbeitsmarkt beschäftigt werden, selbst umsetzen.

In einem weiteren Schritt könnte diese Befragung ausgedehnt werden auf andere große Arbeitgeber in diesem Bereich wie Pfennigparade, ICP (Therapie, Förderung und Integration für Menschen mit einer infantilen Cerebralparese), usw.

 

 

 

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